Als Top- Spiel ihrer Hinrunde leiteten sie am vergangenen Sonntag das Jugendbundesligaspiel zwischen der JSG Balingen/Weilstetten und Frisch Auf! Göppingen in der Stuttgarter Porsche- Arena. Aufgrund der Brisanz des Schwabenderbys, in dem der erste auf den zweiten traf waren in der 35.Spielminute knapp 3000 Zuschauer in der Halle und sahen ein souveränes Gutacher Schiedsrichtergespann, das die Partie zu jeder Zeit voll im Griff hatte. Im Anschluss fand ein Spiel der ersten Bundesliga statt, bei dem die Halle mit 6100 Zuschauern ausverkauft war. TuS- Chef Martin Heinzmann ist stolz auf die Leistung der beiden jungen Schiedsrichter, die sicher noch von sich reden machen werden. „Der TuS Gutach ist glücklich und stolz zwei junge, engagierte und erfolgreiche Schiris in seinen Reihen zu haben“, so Heinzmann. „Wir freuen uns, wenn sie die Farben des TuS in den Hallen Süddeutschlands auch auf diese Art und Weise vertreten.“ Der große zeitliche Aufwand ist das große Handicap des Hobbys der beiden Gutacher. Es gibt eigentlich viel zu wenige Schiedsrichter, und deshalb müssen die wenigen viele Spiele leiten. Allerdings sollten sich manche Zuschauer, Eltern und Trainer auch überlegen, woran der Mangel liegt, denn was sich die Unparteiischen manchmal von den Rängen anhören müssen, ist nicht gerade lustig. Dennoch sind  Frank Mangold und Felix Gorenflo hoch motiviert und freuen sich auf ihren nächsten Einsatz in der Jugendbundesliga am 12. Januar bei der SG Köndringen/Teningen, wenn der TSV Wolfschlungen zu Gast ist. Bis Ende Januar folgen dann noch weitere zwei Einsätze in Ottenheim. In der Südbadenliga der Frauen und in der Landesliga der Männer. Das Gebiet das die beiden seit September bereist haben reicht also von Gutach über den Freiburger und Stuttgarter Raum bis nach Nürnberg. „In der Hinrunde haben wir rund 6000 km nur für den Handball zurückgelegt“, so Felix Gorenflo, „und es hat unheimlich Spaß gemacht.“