Zunächst war die Partie recht ausgeglichen. Der TuS profitierte vom langsamen Rückzugsverhalten der Gäste, nutzte aber vielfach seine Chancen aus der ersten und zweiten Welle nicht. Die Gäste waren besser im Spiel und der TuS konnte erst beim 4:3 erstmals in Führung gehen. Allerdings blieb Zunsweier bis zum 11:10 nach 25 Minuten in Schlagdistanz, denn die Gäste nutzten ihre Chancen weitaus besser als der TuS, der vor allem in der Abwehr deutliche Defizite aufwies. Bis zur Pause nutzte der TuS seine Chancen dann besser und ging mit 15:11 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel lief beim TuS im Angriff zunächst nichts zusammen. Bälle wurden leichtfertig weggeworfen und die Pässe verfehlten ein ums andere Mal den Mitspieler. Glück für die Hausherren, dass Zunsweier es nicht verstand, seine Sache besser zu machen, denn auch hier hakte es. Erst nach fünf Minuten im zweiten Durchgang lief’s bei den blauweißen wieder rund und man legte einen Zwischenspurt bis zum 21:14 hin. Nun packte Zunsweier „die zweite Luft“ aus und beim 27:25 nach 52 Minuten wurde es noch mal eng für den TuS. Zunsweier stellte nach dem 30:26 auf eine offensive Manndeckung um, was dem TuS überhaupt nicht ins Konzept passte. Die Gäste konnten eine Minute vor Schluß auf 30 : 28 zu verkürzen. Im Gegenzug vergab Kevin Obergfell leider freitstehend und die Gäste erzielten per Tempogegenstoß den Anschlußtreffer. Wenig clever zeigte sich der TuS in den letzten Sekunden und brachte die Gäste nochmals in Ballbesitz. Zum Glück konnte Felix Grimm den schnellen Angriff unterbinden und der TuS gewann am Ende denkbar knapp mit 30:29 Toren.