Ziel war Meran, wo man in einem kleinen aber sehr feinen Hotel untergebracht war. Die Anreise erfolgte über den Bodensee, den Arlberg- und den Reschenpass, unterbrochen von einer Rast mit Kaffee und dem obligatorischen Sektfrühstück.

 

In Meran angekommen schwärmten die Damen zum Städtlebummel aus, wo auch gleich die schönen kleinen „Lädele“ unsicher gemacht wurden. Am zweiten Tag ging’s nach Bozen zum Stadtbummel. Mit dem Bus ging’s weiter nach Ritten, wo die berühmten Erdpyramiden besichtigt wurden. Den Turnerinnen bot sich eine herrliche Aussicht zum Schlern, Langkofel und Rosengarten. Über die Weinstraße und Tramin ging’s an den „Kalterer See“, den man in Flaschenabfüllung (Weinsorte) auch probieren kann.

Am dritten Tag lachte die Sonnen ebenso schön wie an den Tagen zuvor, so dass die Turnerinnen noch eine Wanderung unternehmen konnten. Mit dem Bus ging’s ins berühmte „Dorf Tirol“ wo in die Seilbahn auf die „Hochmuth“ umgestiegen wurde. In einer strammen Wanderung erklommen die Sportlerinnen die „Leiteralm“, wo man sich mit "Jausenplatte" und „Viertele“ belohnte, bevor’s zurück nach „Dorf Tirol“ ging.

Am Abend stand ein weiteres Highlight an. Es ging in einen echten „Törgelen-Keller“ zum „Törgelen“. Diese Keller sind vergleichbar mit unseren „Straußenwirtschaften“, und zum original „Törgelen“ gehört eine Schlachtplatte. Bei Wein und immer besser werdender Stimmung verbrachte man einen schönen Abend in gemütlicher und lockerer Atmosphäre bevor es am anderen Morgen nach dem Frühstück wieder in die Heimat ging. Diesmal führte die Route über Hohenems und die Schweiz. Abschließende Rast war am Rheinfall, der durch die außerordentlichen Wassermassen noch mal beeindruckende Bilder lieferte.