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Der TuS Gutach blickte am 30.4. auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück. Besonders stolz war der Vorsitzende Martin Heinzmann, dass er im Lauf des Jahres 2011 mit Thorben Greiner das 1100. Mitglied der großen TuS- Familie begrüßen konnte. Auch Bürgermeister Siegfried Eckert bescheinigte dem TuS gute Arbeit und merkte an: „Hier wird ein großes Rad gedreht. Ihr Slogan, wir bewegen, könnte nicht treffender sein.“

 

Martin Heinzmann verglich den TuS Gutach mit einem Haus, das nur auf einem stabilen Fundament einen sicheren Stand hat. Als erste Säule nannte Heinzmann Übungsleiter und Trainer. Im TuS finden alle Sportler von zwei bis über achtzig Jahre ihr sportliches Zuhause. Sei es in einer sechzehn Riegen der Turnabteilung oder in der Handballabteilung, die mit vierzehn Mannschaften aller Altersklassen am Spielbetrieb bis auf südbadische Ebene teilnimmt. Nicht zuletzt bietet die Skiabteilung ein breites Programm vom Lauftreff über Mountainbiketouren bis hin zu Skiausfahrten in die Alpen. Alle diese Gruppen werden von „über 100 helfenden Händen“ betreut. Rund fünfzig TuS- Übungsleiter besitzen eine staatlich anerkannte Lizenz. „In der Liebich- Sporthalle gehen Woche für Woche rund 500 TuS- ler ein und aus“, so der Vorsitzende, „und das macht mich richtig stolz.“

Als zweite Säule nannte Heinzmann gute Rahmenbedingungen, die der TuS mit „seinem Zuhause“, der Liebich- Sporthalle auch hat. „Zwar platzt die Liebich- Sporthalle aus allen Nähten, doch der Sportbetrieb ist richtig gut hier, da auch die Ausstattung stimmt. Auch das ausgewogenen Sportangebot ist ein Baustein für die guten Rahmenbedingungen. „Wir bieten eine gute Mischung zwischen Breiten- und Leistungssport, denn ohne Breite gibt es keine Spitze.

Die dritte Säule ist eine nicht unerhebliche. Nämlich die Finanzen. TuS- Kassierer Alexander Wöhrle versicherte in seinem Kassenbericht, dass im TuS keine griechischen Verhältnisse herrschen und das Wort „Rettungspaket“ in seinem Wortschatz nicht vorkommt. „Ich würde zwar lieber einen Überschuss vermelden, kann allerdings mit dem Ergebnis gut leben“, erklärte Alexander Wöhrle, „da der Zuschuss vom Badischen Sportbund für die Übungsleitervergütungen durch eine Systemumstellung erst in 2012 auf unserem Konto einging.“ Um diese Summe bereinigt hätte der TuS Gutach einen Überschuss erwirtschaftet. TuS- Ehrenmitglied Manfred Moser gab zu bedenken, die Finanzen gut im Auge zu behalten, denn steckt man erst in der Schuldenfalle, kommt man schlecht wieder raus. Dies hätte schon manchem Verein das Genick gebrochen. Hier konnte Alexander Wöhrle allerdings totale Entwarnung geben.

Bei den Wahlen gab es kaum Änderungen. Die beiden Vorsitzenden Martin Heinzmann und Hans- Joachim Obergfell wurden ebenso einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wie die Abteilungsleiter der Bereiche Turnen (Susanne Heinzmann), Handball (Christian Lehmann) und Ski (Rolf Hartmann) mit ihren Stellvertretern. Schriftführerin bleibt Anke Gorenflo und die Kasse wird weiterhin von Alexander Wöhrle geführt. In der Jugendleitung gab es die einzige Änderung. Sabine Prescher wurde in der Jugendversammlung zur neuen Jugendleiterin gewählt. Sie übernahm das Amt nach zehn Jahren von Martin Wöhrle, der mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus der Jugendleitung ausschied. Allerdings bleibt er dem TuS- Vorstand als Beisitzer erhalten. Um diese Position wurde das Gremium erweitert, da man die anstehenden großen Aufgaben zukünftig auf mehrere Schultern verteilen will.