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Gleich im zweiten Saisonspiel musste der TuS Gutach einen herben Dämpfer einstecken. Man unterlag der SG Schenkenzell/Schiltach II mit 21:23 (14/13) Toren.

 

Zunächst kam der TuS Gutach überhaupt nicht in Tritt. Bis die Männer um Nico Vollmer überhaupt bemerkt hatten, dass das Spiel begonnen hatte hatten die Gäste bereits vier Tore erzielt. Leichtfertig vergebene Chancen und ein viel zu nachlässiger Abwehrverband machten die SG stark. Erst nach einer Viertelstunde hatte man sich gefangen und konnte beim 7:7 die Karten neu mischen. Von nun an entwickelte sich ein richtig gutes Handballspiel mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Der TuS setzte sich zweimal mit zwei Toren ab, doch mehr ließen die Gäste mit einem starken Jürgen Weis im Rücken nicht zu. Beim 12:12 nach 25 Minuten war die Partie wieder ausgeglichen.

In Hälfte zwei sah es zunächst so aus, als hätte der TuS Oberwasser. Zehn Minuten wurde richtig guter Handball gespielt und auch die sich bietenden Chancen genutzt. Eine kurze Deckung Vollmers brachte die TuS- ler jedoch wieder aus dem Tritt. Was dann folgte, war weniger Handball, als Gewürge. Es fand kein Positionsspiel mehr statt und der TuS verrannte sich in Einzelaktionen und ruppiges Spiel, das von der Gegenseite angenommen wurde. Noch beim 20:18 nach 50 Minuten war es der TuS, der das Geschehen bestimmte, doch in der Schlussphase gelang den Hausherren nur noch ein Tor, der SG hingegen fünf! Undiszipliniertheiten häuften sich in dieser Phase und das Handballspielen wurde, so sah es aus, manchmal zur Nebensache, da man mit dem Schiedsrichter haderte.

Die SG Schenkenzell/Schiltach ging als verdienter Sieger vom Platz, wobei man dem TuS durchaus ein Kompliment für vierzig Minuten guten Handball machen muss. Sicher wird die SG sich am Ende in der Spitzengruppe der Bezirksklasse finden, und der Warnschuss kam für den TuS Gutach noch zur richtigen Zeit.