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klostersEin Bus (50 Personen) voller Gutacher, Hausacher, Hornberger, Haslacher, Kirnbacher, Fischerbacher, Zeller und eine Mitreisende aus KA-Durlach verbrachten 5 schöne Skitage in 3 verschiedenen Skigebieten von Klosters-Davos bei viel Sonne und gutem Schnee. 25 Erwachsene, der Rest Kinder und Jugendliche kamen auf ihre Kosten. Am 1. Tag machten wir die Pisten auf der Madrisa, unserem Hausberg, unsicher. Das Schlangestehen an der Talstation waren wir nicht mehr gewohnt, da wir seit vielen Jahren auf der Piste hausten und direkt nach dem Frühstück auf die Ski standen. Bei der Mittagspause wiederholte sich das Anstehen-müssen und nach dem ersten Schock über horrende Preise schmeckte Wasser und Wurst oder Suppe und Kaffee trotzdem gut. Die Hausordnung im Kurhaus Hotel wurde uns vor dem Abendessen nahe gebracht und frühes ins-Bett-gehen war bei vielen angesagt, da wir um 5.00 Uhr bereits losgefahren sind. Walter brachte uns zügig, ohne Zwischenstop, in 3,5 Stunden ans Ziel. Im Bus wurden Brezeln, Hefezopf und Kaffee verteilt.

Den 2. Skitag verbrachten wir im großen Skigebiet Parsenn. Nach kurzer Busfahrt war auch hier Schlangestehen angesagt. Als erstes eilten kurz nach 8 Uhr Pandos, Hartmänner und Frau?, Tschoggies und Geyers auf den Bus, der Rest folgte in Etappen. Doch beinahe überholten die später-Kommenden beim Anstehen die früher-Losgehenden. Nur eine Gondel trennte uns von ihnen. Wenige Kinder nahmen an der Betreuung durch die Haasen Brüder teil. Hans-Jörg fuhr mit Cora und Maximilian und Hermann hatte Moana, Björn, Jane und den „großen“ Jakob in seiner Gruppe. Die restlichen Kinder fuhren mit schnellen Papas und Mamas zusammen. 2Jugendliche 3-er Gruppen aus Hausach und Gutach bildeten sich, Teilfamilien, Frauenteams und Einzelfahrer gruppierten sich je nach Können, Schnelligkeit, Freundschaftsgrad. Auch am Silvestertag zogen die Meisten die Parsenn vor, wenige waren auf Madrisa und am Jakobshorn. Der Abend war kurzweilig. Er begann mit leckerem Essen, gute Unterhaltung überbrückte die Zeit bis Mitternacht und endete mit Feuerwerk, Wunderkerzen und Sekt bzw. eine Nachmitternachtsshow, die zum Brüllen war. Wenn körperbetonte Männer (wie z.B. Geyer, Arnd, Omo und Hans-Jörg ) in ihnen zugeteilte Paraderollen wie Prinzessin und König schlüpfen und mit entsprechender Mimik und Gestik agieren, spielt Leib und Seele mit und die Zuschauermeute brüllt. Der Autor dieser Zeilen ist zu früh ins Bett gegangen und kann nur Erzähltes weitergeben. Tanzend wurde das Programm eröffnet, Live Moderation war angesagt und „Schlag-den-unbesiegbaren-Pando“. Gute Ideen wurden verwirklicht und waren spaßig. So auch das Singen unterschiedlicher Lieder aller Anwesenden in Gruppen mit angefeuchteten Obladen im Mund außer den 3 Ratenden. Alle Kinder hielten durch bis ins neue Jahr, nur der 5–jährige Jakob schlief schon während des 4-Gänge-Menüs auf der Bank. Das intensive Skifahren im Kurs wurde ihm zum Verhängnis.

Am Neujahrsmorgen nahmen wir alle ein verspätetes Frühstück ein, selbst die Frühaufsteher und Erstbergauffahrer zügelten sich. Für mich die Chance, einmal bei den Ersten zu sein...ich nutzte sie. Mit dem Zug fuhren wir 40 Minuten zum Jakobshorn.

Kleine erwähnenswerte Zwischenfälle: blutende Nase nach Sturz vom kleinsten der Hartmänner und Spuren davon auf grüner Hose, Funkenschlag und großer Schreck beim kleinen Feuerwerk, Cora, die geradeaus fahren sollte, aber die Büsche und den Abhang daneben erkunden wollte, oder die kurz-Kaffeepause-Machende, deren Ski weg waren und die sich zum „Skiklau“ animieren ließ.

Beim letzten Frühstück wurden 12 Kerzen angezündet für das Geburtstagskind Jule. Geschenke lagen bereit. Als Dank dafür kamen manche in den Genuß von Schoko-Nusskuchen...Den Skitag verbrachten wir, wie wir begonnen haben, am „Hausberg“ Madrisa. Wir hatten Neuschnee und das Wetter war wechselhaft. Mal zeigte sich der Himmel, mal die Sonne. Der Nebel wanderte und die Sicht war mal gut, mal weniger gut. Punkt 16.00 Uhr fuhren wir zurück. Mit Bratwurst, Bier, Sekt und Filmunterhaltung für die Kleinen waren wir nach 3,5 Stunden gut bei Riegers im Hof angekommen. Dank an Walter für die sichere Fahrt. Die Mühe und Arbeit für die Organisation dieser 5-tägigen Skireise haben sich bestens gelohnt. Tschoggie, Rolf und weiteren sei vielen Dank dafür.