TuS Banner 2013
SlideBar

Den ersten Punktverlust musste der TuS Gutach am vergangenen Wochenende beim TuS Schuttern einstecken. Der Aufsteiger rang dem Spitzenreiter ein 24:24 (13:11) ab, wobei man im TuS- lager aufgrund der personellen Situation durchaus noch von einem gewonnenen Punkt sprechen kann.

„Nun muss auch ich’s tun“, so der Kommentar von TuS- Co- Trainer Martin Wöhrle. „Ich muss verletzungs- und kranheitsbedingte, sowie berufliche Ausfälle beklagen, und einer war als Schiedsrichter unterwegs. Mir fehlten also sechs Stammkräfte, die es in Schuttern zu ersetzen galt.“ Mit Matthias Brüstle, Michael Klotz und Michael Hirt rekrutierte das TuS- Trainerteam also kurzfristig drei Spieler aus der zweiten Mannschaft, und die machten ihre Sache recht gut und integrierten sich nahtlos ins Gutacher Spielgeschehen. Die etwas zusammengewürfelte Truppe begann recht hektisch, und es taten sich, sowohl im Angriff alsauch in der Abwehr, doch die einen oder anderen Abstimmungsprobleme auf. Schuttern hatte zu Beginn also die deutlich besseren Karten und brachte sich bis zur 20. Spielminute mit 6:9 aus Gutacher Sicht in Front. Dann hatten sich die Abläufe im TuS- team besser eingespielt und der Gutacher Kampfgeist erwachte. Bis zur Pause hatten die TuS- ler einen 7:2- Lauf und brachten sich bis zum Halbzeitpfiff mit 13:12 in Front.

Im Hälfte zwei machten sich dann die fehlenden Wechselmöglichkeiten bemerkbar. Zudem waren alle Kreisläufer unter den Ausfällen und das gefürchtete Zusammenspiel zwischen Rpckraum und Kreis fiel nahezu komplett aus. Schuttern glich beim 14:14 wieder aus. Nun wechselte die Führung ständig hin und her, und beide Teams schenkten sich nichts mehr. In der 57. Spielminute hatte der TuS beim 24:22 wieder Oberwasser und der Sieg war zum Greifen nahe. Allerdings vermochten es die TuS- ler nicht, die Führung über die Zeit zu bringen und zwei kleine Fehler in den letzten beiden Minuten brachten dem TuS Schuttern noch den nicht ganz unverdienten Ausgleich.

Trotz der fehlenden Stammkräfte kämpfte der TuS bis zur letzten Minute und gab zu keinem Zeitpunkt auf. Allerdings zeigte sich einmal mehr, dass diese Rückrunde trotz der Überlegenheit im bisherigen Verlauf in keinem Fall zum Selbstläufer für den TuS Gutach werden wird.