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Eine engagierte Leistung des TuS Gutach wurde nicht belohnt. Auch im Rückspiel der Relegation zur Handball- Landesliga mussten sich die TuS- ler um Nico Vollmer und Martin Wöhrle dem TV Sandweier mit 31:36 (18:16) geschlagen geben.

 

Der Knackpunkt des Spiels lag diesmal in Hälfte zwei. Zu Beginn des Spiels und die komplette erste Hälfte hatte der TuS deutlich Oberwasser und die Gästeangreifer gut im Griff. Auch die Chancenauswertung war deutlich besser als im Hinspiel und in der Abwehr war man von Beginn an auf dem Posten. Der TuS legte vor und setzte sich sogar mit vier Toren ab. Sandweier ließ sich hiervon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. „Die haben weiterhin locker ihren Stiefel runtergespielt“, so TuS- Co Martin Wöhrle nach dem Spiel. Auch als der TuS zur Pause mit 18:16 in Front lag, gab’s für die Südbadenliga- Reserve keinen Grund, Panik zu machen. Geduldig wartete man in Hälfte zwei auf seine Chancen. Beim 22:22 nach 40 Minuten kam dann der Bruch ins Gutacher Spiel. Der Ausgleichstreffer verursachte totale Nervosität bei den Hausherren, die zu leichten Fehlern führte. Diese wiederum nutzte Sandweier, um sich Tor um Tor abzusetzen. „Wir wollten es in dieser Phase zu sehr erzwingen“, so TuS- Kapitän Tobias Aberle. „Jeder wollte zu viel, und das ging dann nach hinten los.“

Beim TV Sandweier funktionierte in der Schlussphase die Abwehr deutlich besser, und der TuS kam nicht mehr zum Zug. Am Ende sind fünf Tore vielleicht etwas viel für den Spielverlauf, doch der TV Sandweier war den berühmten Tick besser. Der TuS konnte in beiden Spielen nicht über die volle Spielzeit überzeugen, sondern hielt sein hohes Niveau beides Mal nur über rund 45 Minuten. Dies war eindeutig zu wenig für die Wichtigkeit dieser Spiele. Dennoch brauchen sich die TuS- ler nicht zu verstecken. Man hat eine sehr erfolgreiche Saison hinter sich, die man mit dem Aufstieg in die Landesliga hätte krönen können. Die Mannschaft bleibt in dieser Konstellation auch für die kommende Bezirksklassensaison zusammen und mit Nico Vollmer und Martin Wöhrle hat man ein sehr gutes Trainergespann, das sich für die kommende Runde einiges vorgenommen hat. Im besten Fall kommt man ohne Relegation in die Landesliga.