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MosetterMartin 2017So voll war die Gutacher Liebich- Sporthalle kaum. Dr. Kurt Mosetter und seine Ausführungen zum Thema Ernährung lockten viele hindert Besucher nach Gutach und der TuS Gutach hat sich einmal mehr als guter Partner des Mediziners und Wissenschaftlers bewiesen.

Mosetter 1 2017Dr. Mosetter ging vor allem auf die Bedeutung der Darmgesundheit für unser tägliches Wohlbefinden ein. „Nicht umsonst sprechen wir vom gesunden Bauchgefühl“, so der Mediziner. Im Darm liegen mehr Rezeptoren als der Körper Zellen hat. Allein deshalb ist es immens wichtig, dem Körper gute und gesunde Nahrungsmittel zuzuführen. Mosetter stellte den von ihm und verschiedenen Ärzten und Wissenschaftlern entwickelten Glykoplan vor, der eine gesunde Basis für gute Ernährung bietet, die dann auch einen gesunden Stoffwechsel zur Folge hat. Mosetter machte sich für eine Ernährung ohne, bzw. mit möglichst wenig Kohlehydraten und herkömmlichem Getreide wie Weizen stark. Mit Edeka- Baumann aus Hornberg hat man hier einen verlässlichen Partner im Bereich der Lebensmittel, der in seinem Sortiment alle Produkte der sogenannten „grünen Liste“ führt. „Größter Feind unseres Gehirns ist der Zucker“, so Mosetter. „Stellen Sie sich vor, was mit angebrannter Milch im Topf passiert. So ähnlich sieh’s in unserem Gehirn aus, wenn der Zucker verbrennt“, stellte er bildlich dar. Der Mensch ernährte sich in seiner Entwicklung Jahrtausende lang vor allem von Kräutern, Früchten und Fleisch. Getreide und Kohlehydrate machten lange Zeit einen Anteil von weniger als einem Prozent aus. Die Zivilisationskrankheiten, so Mosetter, haben sich erst in der Neuzeit entwickelt, nämlich seit sich auch die Ernährungsgewohnheiten des Menschen in Richtung Kohlehydrate, Zucker und Getreide als Hauptnahrungsmittel verschoben haben. „Wir müssen unseren Stoffwechsel dazu bringen, sich zu erinnern“, lautete die Botschaft des Arztes. Mosetter betreut viele Spitzensportler aus dem Profifußballbereich und benutzt diese als Multiplikatoren und Vorbilder, denn, so seine Aussage: „Nur im Team funktioniert’s! Und Vorbilder sind wichtig, um sich an ihnen zu orientieren.“ Was im Profifußball funktioniert, kann für „den normalen Menschen“ nicht ganz schlecht sein, und jetzt kommt der TuS Gutach in Spiel. Genauso wichtig wie gesunde Ernährung ist Bewegung, die in der Gruppe und im Team oft mehr Freude bereitet, als alleine. „Kanke werden gesund, weil sie sich bewegen, aber Gesunde werden auch krank, weil sie sich nicht bewegen!“ so die Warnung Mosetters. Der TuS Gutach bietet Sport und Bewegung für jedes Alter zwischen zwei und über 90 Jahren an, doch nicht nur die Bewegung ist wichtig, auch das Miteinander. Dies stellte Mosetters Kollege Wofgang Fasser in den Vordergrund seines Vortrags. Der blinde Therapeut aus dem Tessin machte deutlich, dass es nicht eine radikale Umstellung braucht. „Nein, auch die größte Reise beginnt mit dem ersten Schritt“, so Fasser. „Probieren Sie’s aus.“ Er plädierte dafür, sich kleine, erreichbare Ziele zu setzen, um sich nicht zu überfordern. Außerdem brauche es auch immer etwas, das einem Freude bereitet. „Neben allen Zielen und Pflichten braucht’s auch immer die Freude am Tun“, lautet der Rat von Wolfgang Fasser. Doch sein wichtigster Rat kam zum Schluss: „Mit Dingen, die einem guttun, sollte man nie aufhören.“ Sie reihen sich wie Perlen auf die Schnur und ergeben am Ende eine schöne Perlenkette, nämlich körperliches und geistiges Wohlbefinden und Freude am Handeln und Tun.