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Dieses Handballspiel hatte alles zu bieten, was ein Derby ausmacht. Spannung über fast die gesamte Spielzeit, Emotionen, die zeitweise hochgekocht waren und ein volle Liebich- Sporthalle. Am Ende Entschied der TuS Gutach das Nachbarschaftsduell gegen die SG Hornberg/Lauterbach klar mit 31:25 (16:14) für sich, hatte aber 50 Minuten lang ordentlich zu tun, um die gut kämpfenden Hornberger in Schach zu halten. Es war vor allem SG- Torhüter Markus Reeb, der seine Mannschaft im Spiel hielt und die TuS- Schützen an den Rand der Verzweiflung brachte.

Von Beginn an entwickelte sich ein packendes Handballspiel, in dem sich keines der Teams absetzen konnte. Der TuS Gutach war mit Hornbergs 4:2- Abwehrvariante, die Spielmacher Jan Herrmann und Rückraumshooter Kevin Obergfell in enge Deckung nahm, zunächst überfordert und fand nicht die richtigen Mittel, um zum Tor durchzudringen. Allerdings war die Hornberger „Viererkette“ am Kreis nicht gerade mit Abwehspezialisten gespickt, so dass es dem TuS immer wieder zum Torschuss reichte. Die Chancen wurden aber derart fahrlässig vergeben, dass man sich erst nach zwanzig Minuten mit zwei Toren absetzen konnte. Mehr ließ die SG nicht zu.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Hornberger ihre stärkste Phase und der TuS stand schlecht in der Abwehr, so dass die Gäste mit vier Toren in Folge ihrerseits mit 16:18 in Führung gingen. Der TuS war nun leicht von der Rolle und scheiterte immer wieder am SG- Torhüter Markus Reeb oder am eigenen Unvermögen. Man war nicht mehr imstande, eine vernünftige Angriffsformation aufzubauen, geschweige denn, die Abwehr ordentlich hinten rein zu stellen. Doch das 24:24 nach 47 Minuten sollte der letzte Hornberger Ausgleich sein. Beim TuS passte nun die Abstimmung in der Abwehr und aus dieser ging man deutlich sicherer nach vorne. Die SG musste ihrem hohen Tempo und dem großen Kampf Tribut zollen und brach ein. Mit fünf Toren in Folge schaffte der TuS die Vorentscheidung und setzte sich auf 28:24 (51.) ab. Die Hornberger Gegenwehr war gebrochen.